2000 Kilometer durch Deutschland 1
Ich bin ein wenig verwöhnt. Auch wenn das Licht, die Stimmung, das Wetter und die Tageszeit passt, auch wenn sie Strecke über die Hügel wirklich schön ist: Es ist halt nicht die Mille Miglia.

Ich würde das Folgende hasssen, wenn ich selbst mit einem privat geschweissten Schatz 2000 Kilometer durch Deutschland fahren würde, und dann fängt so ein Gimpel das Rumnörgeln an, aber es ist nun mal so: Die Mille Miglia hört da auf, wo die 2000 Kilometer anfangen. Das fängt schon damit an, dass es in der Regel keine exotischen Sportwagen sind, sondern Fahrzeuge, die ich teilweise noch aus dem normalen Strassenverkehr kenne. Sportwagen durchaus, aber eben nicht all die berühmten Legenden, die in Italien an den Start gehen. Und es endet mit der Atmosphäre. Das hier ist eine Rundfahrt zum Anschauen mit Zuschauern. Die Mille Miglia ist eine sportliche Herausforderung in historischen Automobilen und 1600 Kilometer Party am Strassenrand.

Der kleinere Rahmen hat natürlich auch Vorteile. Gerade, wenn man Bilder machen will. Es ist überhaupt kein Vergleich zu den Tücken, die in Italien das Arbeiten zur Qual machen. Und die Altstadt von Eichstätt hat Dank ihres italienische n Baumeisters Gabrielli durchaus ein italienisches Flair. Ich vermute mal, dass es Holgi trotz der Einwände hier weitaus besser gefallen hätte.

Genug gekrittelt, das hier ist mit daas Beste, das bis zum nächsten Mai zu bekommen ist, Wetter und Kulisse stimmen, und es gibt auch Eckeen, wo man hübsch allein ist mit den abzulichtenden Objekten.

Das hier ist gewissermasse der Anknüpfungspunkt zu Italien. Ein 300 SL Roadstser.

Und so einen Triumph könnte ich mir durchaus auch vorstellen. Sehr britisch, kleim, zickig und unpraktisch, aber das bin ich gewohnt.

Das hier ist in etwa meine Vorstellung vom Lebensmodell “Alter”. Wenn, dann so.

Das da ist eine prima Idee, die man der Mille Miglia nahebringen müsste: Ein Bus. Da könnte man alle Bälger abtransportieren, diei vor die Linse laufen.

Farblich perfekt, als sei das Haus ausgelaufen und habe die Autos gefärbt. Das ist jetzt schon ziemlich nahe dran an Italien.

Über weite Strecken ist es eine Mercedes-Leistungsschau, aber der ein oder andere BMW hat es auch geschafft - zumindest die ersten 550 Kilometer.

Die Innenstadt ist netterweise für sonstigen Verkehr stark beschränkt, was für das Knipsen sehr hilfreich ist.

Ein Ford. Aus den USA. Amischlitten gehören hier zu den bitteren Pillen. Schon irgendwo nett, aber dennoch Fremdkörper.

Ich sag jetzt mal nix.





Doch, taugt schon. Dir Bilder sind gut geworden. Und die nächste Mille Miglia kommt bestimmt.
24. July 2007 um 13:12
Oh, das eine ist aber arg lila geraten. Ist sowas originalgetreu??
24. July 2007 um 14:25
Ja, wäre sogar passed zu meinem Vorraum. Ich finde die Farbe aber durchaus schick.
24. July 2007 um 20:44
[…] 2000 Kilometer durch Deutschland 1 Der Don hat mal wieder feine Fotos geschossen. […]
25. July 2007 um 7:19
[…] 2000 Kilometer durch Deutschland 1 :: […]
25. July 2007 um 22:11
Das Bild mit dem roten und dem weißen Auto ist fast ein Gemälde.
25. July 2007 um 22:16
Und ausgesprochen brotlose Kunst. Dort war auch ein Bildreporter einer Regionalzeitung, der hat mir die üblichen Tarife gesteckt. Übelst. Da bin ich froh, es für mich selbst zu tun.
27. July 2007 um 15:17
[…] Die Automarie bietet euch ein Fotoalbum vom Tourstop in Leipzig und in dem GT-Blog und beim Stackenblochen findet ihr weitere Berichte und Fotos von der Ralley. […]